Der Luftaustausch in Gebäuden erfolgt nahezu ausschliesslich durch Öffnungen in der Gebädehülle wie Fugen, Ritzen und vor allem Fenster und Türen. Nur ein sehr geringer Anteil des Luftaustausches findet durch Diffusion in Wänden statt. Die Intensität des Luftaustausches ist dabei vor allem von den zufällig herrschenden Wetterverhältnissen abhängig, sodass in modernen, dicht konstruierten Gebäuden die Gewährleistung eines optimalen Luftwechsels mittels Öffnen und Schliessen von Fenstern hohe Anforderungen an die Bewohner stellt.

Im Gegensatz dazu ermöglichen Komfortlüftungsanlagen die Bereitstellung eines hygienisch und energetisch optimalen Luftwechsels, welcher zudem je nach individuellen Bedürfnissen automatisch gesteuert werden kann. Eine Luftwechselrate von 0.5 im Mittel bedeutet, dass ungefähr alle zwei bis drei Stunden die gesamte Raumluft einmal erneuert wird.